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Gottesdienst zum 22. Sonntag im Jahreskreis

Verabschiedung Pastor Josef Voß

Hören Sie den Gottesdienst zum 22. Sonntag im Jahreskreis:

 
beschriftete Bänder

Gruß

Herzlich begrüßen wir alle zu diesem Podcast.
Sie teilen mit uns den Gottesdienst, in dem Pastor Josef
Voß offiziell sein Leben und Arbeiten in den Gemeinden
St. Heinrich, St. Laurentius und St. Martinus beendet.

 

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

Lied

Gotteslob 365 – Meine Hoffnung und meine Freude

Einführung

Es wird keine besondere Ansprache von Josef Voß geben. Wir werden uns an vielen Stellen mit ihm bewusst werden, was wir tun, wenn wir gemeinsam Gottesdienst feiern.

Kyrie

Jesus Christus in die Mitte der Gemeinde zu bitten, das ist meine Aufgabe.
Wir haben es lange Jahre getan - festlich, heiter und traurig. Wir tun es auch heute - dankbar!
Denn auf Jesus kommt es an.
Wir begrüßen ihn gemeinsam:
Herr, erbarme dich unser!
Christus, erbarme dich unser!
Herr, erbarme dich unser!

Vergebung

Jesus Christus, schenke du uns allen Vergebung und Frieden, damit uns keine Schuld oder Sünde belasten muss!

 

Ich bitte alle um Vergebung und Frieden für mich. Ich will sie umgekehrt ebenso schenken. Wenn wir so lange zusammen sind, geschehen auch Verletzungen. Lasst uns das einander nicht nachtragen, sondern verzeihen.

Gebet

Jesus, Menschenbruder!
Du bist unser Mittelpunkt.
In Gottes Namen bringst du uns den Himmel.
Lass uns nie an dir und deinem Vater zweifeln.
Darum gib uns deinen lebendigen Geist.
Heute, alle Tage und in Ewigkeit. Amen

Einleitung

Das Wort Gottes ist uns allen geschenkt.
Es will unserem Leben Richtung geben und hat die Kraft, unser Leben zu verändern. Ich habe es selber so erlebt.

 

Das alte Wort in die neue Zeit bringen, ist eine wunderbare Aufgabe. Dabei ist es wichtig, den Sinn nicht zu verfälschen, aber ihn so zu sagen, dass er heute unserem Leben und Glauben Impulse gibt.

 

Ich selber bin aufgrund einer Predigt den Weg zum geweihten Priestertum gegangen.
Deshalb habe ich immer versucht, ernsthaft und ideenreich die Auslegung des Gotteswortes hinzukriegen – denn es ist das wichtigste Wort in dieser Welt.

Halleluja

Gotteslob 175,6

Vorwort zum
Evangelium

Jesus spricht eine Warnung aus:
Alles hat sich Gottes Wort unterzuordnen.
Auch wir müssen uns immer kritisch prüfen:
Sagen wir Gottes Wort weiter oder sagen wir, was uns gefällt?
Stellen wir uns dem Auftrag Gottes oder kneifen wir?
Das durchzuhalten, ist oft schwer.
Denn Gott mutet uns auch manches zu.

Evangelium

Markus-Evangelium 7,1-2.5-8

Impuls

„Ihr gebt Gottes Satzung preis und haltet euch an die Überlieferung von Menschen.”
Es gibt kaum einen schlimmeren Vorwurf Jesu.

 

Oft habe ich mich gefragt, wem ich folgen muss:
- meiner eigenen Meinung,
- den herrschenden Trends,
- der Maßgabe der Kirche
- oder Gott?

 

Oft bin ich mit meinem Gewissen zwischen die Mühlsteine geraten:
- wenn ich persönlich etwas anderes wollte, als die Bibel sagt;
- v.a. aber wenn die Maßgabe der Kirche der Bibel widersprach.
Gott steht auch über der Kirche.
Das hat mich zu Konflikten mit der Kirche geführt.
Ich habe manchmal zu kirchlichem Ungehorsam aufgerufen.
Nicht aus einer Laune heraus - sondern Gottes und der Menschen wegen.
Ich denke an den Umgang mit wiederverheiratet geschiedenen Menschen
oder an die Segnung gleichgeschlechtlich Liebender
oder an die Einladung von evangelischen Christen oder
Ungetauften zur Kommunion.
Alles das ist ja hier seit langem praktiziert worden.
Solche Situationen können dennoch belasten, weil ich dadurch vielleicht manche in einen Konflikt geführt habe:
‚Was sagt die Kirche – was tut unser Pastor?’
Aber wenn Gott doch über allem steht?!
Dann muss es sein: Gottes und der Menschen wegen.

Glauben

Wir glauben, dass Gott unser aller Vater und Mutter ist.
Vor Gott sind wir alle in unserer Würde gleich - Kinder und Erwachsene, Frauen und Männer.
Es ist wunderbar, wie groß Gott von uns denkt!

 

Deshalb habe ich es immer gefördert, dass alle in den Gemeinden mitmachen konnten.
Besonders stolz bin ich auf unsere Form der ‚Gemeindeleitung in Gemeinschaft’. Da kommen Frauen und Männer im Ehrenamt und Hauptamt mit dem Priester gleichberechtig zusammen und leiten die Gemeinden.
Das ist Zukunft!

 

An unsere Taufwürde erinnern wir uns, wenn wir jetzt das Glaubensbekenntnis miteinander beten:
Ich glaube an Gott...

Bitten

Wie oft sind wir vor Gott eingetreten in den Anliegen der Menschen in unseren Gemeinden und in der ganzen Welt. Wie viel Not haben wir zum Altar geschleppt!
Aber auch:
Was haben wir an Freude dazu legen können und an Dank!

 

Wir sagen Gott auch jetzt - jeder für sich still -, wer und was uns bewegt, besorgt oder glücklich macht...

Vater unser

Das wichtigste Gebet, das uns gegeben ist,
habe ich so oft mit euch gebetet.
Ich werde es auch weiterhin für euch tun -
bitte tut es auch für mich:
Vater unser im Himmel...

Schlussgebet

Gott, wir sind dankbar hier zusammen.
Vor dir sind wir Kinder - Schwestern und Brüder.
Lass uns in deinem Geist zusammenbleiben, auch wenn sich unsere Wege nun trennen.
Was du uns geschenkt hast, wird uns immer verbinden.
Darum preisen wir dich durch Christus, unsern Herrn.

Lied

Gotteslob 168,1 – Gloria

Segen

Immer habe ich euch gesagt:
Der Herr ist mit euch!

 

In seinem Segen geht Gott aus dieser Feier mit uns in den Alltag und jetzt auch in eine neue Zeit.
Der menschenfreundliche Gott segne und behüte euch und eure Familien: der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen
Lasst uns mit Gott und miteinander im Frieden bleiben.