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Leitgedanken

Hier sind alle Leitgedanken aus den Pfarrbriefen seit Oktober 2002 zu finden:

Es geht

Es geht

„Es geht so”, sagte sie und meinte damit das Leben. Es geht – das Leben. Doch wohin geht es? Welche Ziele will ich erreichen? Welche Wünsche liegen mir am Herzen? Welchem Sinn gebe ich Raum? Welche Hoffnung trägt mich? Mit wem geht es an meiner Seite?
Auf jeden Fall geht es.

Es vergeht ein altes Jahr und ein Kapitel Geschichte schließt unwiderruflich ab. Dem gelebten Glück wie dem vergangenen Leid ist nichts hinzuzufügen, sie werden verbucht als Lebenserfahrung.
Es kommt eine x–beliebige Nacht und es geht weiter; ein neues Jahr liegt vor uns:

Es kommen Tage, die nach Sinn schreien und zur Herausforderung werden.
Es kommen Augenblicke, in denen die Entscheidung gefordert ist, alte Lasten abzuwerfen und Neuland zu wagen. Es kommen Begegnungen, die uns durch Liebe und Leidenschaft den Himmel spüren lassen.

Ich wünsche uns ein Jahr 2018, das kommt und gut geht.

Gerlinde Lohmann

Ich glaube an Gemeinschaft, mit Gott als Fundament

„Ich glaube an Gemeinschaft, mit Gott als Fundament” heißt es in einem gesungenen Glaubensbekenntnis. Ja, ich glaube an eine Kirche, die eine Gemeinschaft ist und in der Menschen eine Heimat finden. Eine Kirche der Begegnung mit Gott und miteinander.

Für viele Menschen ist es schwieriger geworden, in der Kirche noch eine Heimat zu sehen, wo Gemeinden zusammengefasst werden und immer größere Wege zurückzulegen sind. Das ist verständlich, klingt im Wort Heimat doch auch das Vertraute an, die direkte Umgebung, die bekannten Gesichter.

Wir können die neuen Strukturen aber auch als Chance begreifen. Die Räume werden größer. Wir machen uns auf den Weg. Wir treffen nicht nur neue Nachbarn, sondern auch die, die schon seit langem gar nicht so weit weg von uns wohnen. Und wir merken: Kirche kann immer noch Gemeinschaft sein, mit Gott als Fundament.

Für die Gemeindeleitung:
Marion Grande

Veränderungen

Veränderungen

Lieber nicht. Sie tun oft weh. Und haben vor sich den Abschied vom Alten.

Veränderungen

Müssen sein. Sonst tritt das Leben auf der Stelle. Wir bleiben nicht die Kinder, die wir waren.

Veränderungen

Sie sind das Schicksal der Welt. Das Schicksal jedes Menschen.

Veränderungen

Seid willkommen. Wir haben noch etwas zu erleben. Wollen werden, die wir sein können.

Veränderungen

Sind keine Frage des Alters. Sie brauchen Kraft. Sie brauchen uns.

Veränderungen

Fragt Misereor. Frage auch ich (mich).

Veränderungen

Sind Gottes Abenteuer mit uns allen.

Josef Voß

April, April, …

Unter diesem Motto wurde ich schon oft am 1. April gefoppt und wie man so sagt, in den April geschickt. April, April hörte ich immer dann, wenn ich leichtgläubig einem Aprilscherz auf den Leim gegangen bin.

Dieses Jahr heißt es am 1. April: „Christus ist erstanden, er ist wahrhaft auferstanden!” Darf ich das glauben oder handelt es sich hier vielleicht auch nur um einen Aprilscherz?

Diese Auferstehung ist etwas ganz Besonderes, denn Jesus kehrt nicht wie Lazarus in unsere Wirklichkeit zurück. Nein, Jesus hat dieses irdische Leben ein für alle Mal überwunden und ist in die Ewigkeit zurückgekehrt. Und auch uns ist diese Ewigkeit zugesagt.

Das ist nichts, was ich mit dem Verstand erfassen kann. Auferstehung spielt sich jenseits meiner Vorstellungkraft ab.

Als vor vielen Jahren meine Patentante mit knapp 91 Jahren verstarb, da dachte ich, dass jetzt ihre kleine Welt untergegangen sei. Und während ich das dachte, stieg in mir die Gewissheit auf, dass sie dann auch schon auferstanden ist. In diesem Moment durfte ich Auferstehung fühlen und als tiefe Freude erfahren.

Ich wünsche Ihnen viele Augenblicke, in denen Sie spüren dürfen: „Christus ist erstanden, er ist wahrhaft auferstanden!”

Sr. Irmtraud