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Impuls vom 18.4.2021

Hören Sie den Gottesdienst zum 3. Sonntag der Osterzeit:

 
erstrahltes Kirchenschiff

Gruß

Wir feiern Gottesdienst.
Wir feiern den, der uns leben lässt, der uns trägt und hält:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. Amen

Lied

Gotteslob 328, 1. + 6. Strophe – Gelobt sei Gott im höchsten Thron

Einführung

Darauf kannst du dich verlassen:

Glaube bewahrt nicht vor Zweifel
Liebe bewahrt nicht vor Leid
Hoffnung bewahrt nicht vor Enttäuschung

Alles führt zum Grab,
alles kommt am Tod nicht vorbei.
Das leere Grab aber zeigt die Richtung,
der Tod weist den Weg zum Leben.

Glaube überwindet den Zweifel
Liebe überwindet das Leid
Hoffnung überwindet den Tod.

Du kannst dich auf Gott verlassen.

Gebet

Du, Jesus, nimmst dich der Menschen an, die zweifeln und enttäuscht sind. Du zeigst deine Wunden und ermutigst uns zu glauben. Mache uns aufmerksam für deine Gegenwart in allem, was uns begegnet. Wir vertrauen uns dir an – Amen.

Halleluja

aus Gotteslob 328

Evangelium

Lukas-Evangelium 24, 35–48

Impuls

 

Lied

Gotteslob 362 – Jesus Christ, you are my life

Fürbitten

Jesus Christus, du schenkst Leben. Wir rufen zu dir:

Für alle Zweifelnden und Fragenden, die sich mit dem Ostergeheimnis schwer tun ...

Für alle Suchenden und Hoffnungsvollen, die sich um die Lebendigkeit des Glaubens bemühen...

Für alle Verstorbenen, die voll Zuversicht an die Auferstehung der Toten glauben ...

Vater unser

Und so beten wir mit den Worten Jesu:
Vater unser ...

Frieden

Jesus trat in die Mitte seiner Jünger und sagte zu ihnen:
Friede sei mit euch!

Segen

Wenn uns der Mut fehlt, den ersten Schritt zu setzen,
dann bleibe bei uns, Herr.

Wenn uns die Weitsicht fehlt, über das Heute hinauszublicken,
dann bleibe bei uns, Herr.

Wenn uns die Hoffnung fehlt, an die Auferstehung zu glauben,
dann bleibe bei uns, Herr.

Bleibe bei uns und segne uns, du Gott des Lebens. Amen.

Verabschiedung

Die Gemeindeleitung wünscht Ihnen und Ihren Angehörigen einen gesegneten Sonntag.
Möge die Ostersonne heute scheinen.

weitere Impulse

Top-Themen-Übersicht

Wer wälzt uns den Stein weg?

Da sind sie, drei Frauen.
In aller Herrgottsfrühe.
Unterwegs zum Grab.
Miteinander redend, schweigend und trauernd.

weinende Frau

Unterwegs, um ein letztes Zeichen der Verbundenheit zu erweisen, das sie nötiger haben als der Verstorbene.
Gefangen in ihrer Trauer, erdrückt von der Frage:
„Wer wälzt uns den Stein weg?“
Der ist groß, unverrückbar, fest, Die eigene Kraft reicht nicht, selbst zu dritt nicht.

„Wer wälzt uns den Stein weg“
Den Stein der Perspektivlosigkeit, den Stein der Angst, Trauer und Zweifel?
Große und kleine Steine vor den Menschen, zwischen den Menschen.
Steine zwischen Tod und Leben.

Da stehen sie, die drei Frauen vor dem offenen Grab Sprachlos suchend, fassungslos staunend vor dem Stein, der weggewälzt ist.

Manchmal staune ich, wenn schwere Steine ins Rollen kommen.

Ostern – heißt:
die Steine von Gott in Bewegung setzen lassen,

mag es nur für einen Spalt sein –
damit das Licht hindurchleuchten kann.

Ich wünsche Euch und Ihnen allen ein gesegnetes und frohmachendes Osterfest.

Für die Gemeindeleitung:
Tetyana Lutsyk

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